Tomer Dotan-Dreyfus
Autor · Lyriker · Übersetzer
Tomer Dotan-Dreyfus, 1987 in Haifa geboren, lebt seit 2011 als freier Autor, Lyriker und Übersetzer in Berlin und schreibt auf Hebräisch und Deutsch. Er studierte Komparatistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin, in Wien und an der Universität Paris VIII.
2022 erschien sein Essay „Meine Forschung zum O“ im Gans Verlag. Sein Debütroman „Birobidschan“ (Voland & Quist, 2023) war für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2025 folgte bei Propyläen „Keinheimisch. Kindheit in Israel, Leben in Deutschland“, 2026 bei Voland & Quist sein zweiter Roman „Gavdos“.
Seine Texte erscheinen unter anderem in der Süddeutschen Zeitung, der taz, der Berliner Zeitung und im Freitag.
Bücher
Alle Bücher können über Autorenwelt bestellt werden, die Buchhandlung, bei der Autorinnen und Autoren an jedem Verkauf beteiligt sind.
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2026
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Gavdos
Auf der griechischen Insel Gavdos lebt eine Kommune russischer Naturwissenschaftler, die sich für unsterblich halten. Der Journalist Gilad reist hin, um über sie zu schreiben, und verliert dabei die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion.
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2025
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Keinheimisch
Eine Familiengeschichte im Schatten des Holocaust und zugleich eine Auseinandersetzung mit der israelischen Gründungsgeschichte, der Besatzung und der Frage, wo ein Jude heute einheimisch sein kann.
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2023
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Birobidschan
Ein Roman über eine jüdisch-sozialistische Utopie im fernen Osten, erzählt in der Tradition der jiddischen Schtetl-Geschichten.
Longlist Deutscher Buchpreis 2023
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2022
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Meine Forschung zum O
Eine literarische Untersuchung des Buchstabens O in verschiedenen Werken.
Veranstaltungen
Lesungen, Gespräche und Kurse.
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Do, 05.11.2026
19 UhrLesung aus „Keinheimisch“
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, Frankfurt am Main · Moderation: Alexander Leipold · in Kooperation mit DiEM25 -
Do, 12.11.2026
18:30 UhrLesung aus „Keinheimisch“
Café Storch im Familienzentrum, Hauptstraße 89, 64625 Bensheim · Zur Anmeldung -
So, 29.11.2026
19 UhrAnti-Zionismus: eine jüdische Geschichte
Benjamin Moser im Gespräch mit Tomer Dotan-Dreyfus · Reihe „Als gäbe es Morgen“ · Roter Salon, Volksbühne Berlin · auf Englisch -
Fr, 05.02.2027
Lesung aus „Keinheimisch“
Hamburg · Reihe „Räume der (Un-)Zugehörigkeit“ des Flüchtlingsrats Hamburg
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Do, 17.09.2026
Lesung aus „Gavdos“
Literaturhaus Hannover · Moderation: Henrik Szántó
Rezensionen
Stimmen der Kritik zu den Büchern.
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leseschatzHauke Harder · 12.10.2026
„Ein irrer und spaßiger Ritt durch Zeit, Raum, Literatur, Wissen und Ideen.“
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Hannoversche Allgemeine ZeitungRonald Meyer-Arlt · 18.09.2026
„Es macht Spaß, das Buch zu lesen; das bisschen Lebenszeit, das man für die Lektüre braucht, ist gut investiert. Denn nach der Lektüre ist man klüger und – was den eigenen Tod angeht – auch ein wenig gelassener.“
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literaturkritik.deMartin Schönemann · 11.02.2026
„Er ist ein Autor von bewundernswerter Aufrichtigkeit.“
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Der StandardBert Rebhandl · 05.10.2025
„Tomer Dotan-Dreyfus schlägt mit einem herausragenden Buch eine Lücke in die Verhärtungen, in denen Israel in Palästina gefangen ist.“
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Frankfurter Allgemeine ZeitungElena Witzeck · 18.09.2023
„Es klingt wild und unermesslich wie der Wind, der über die Tundra fegt und durch die Tiefen der menschlichen Seele.“
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Die ZeitKatharina Teutsch · DIE ZEIT Nr. 33/2023
„Am Ende ist ihm eine Erzählung gelungen, die, je länger man sie liest, desto anziehender wird. […] Der Hunger nach diesem Roman ist gewaltig.“
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Deutschlandfunk KulturKatharina Teutsch · 28.06.2023
„Dotan-Dreyfus hat diese in erzählerisch starken, witzigen Episoden und rätselhaften Bildern wiederaufleben lassen.“
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DeutschlandfunkCarsten Hueck · 11.04.2023
„‚Birobidschan‘ ist sein Debütroman. Und was für einer. […] Tomer Dotan-Dreyfus ist anspruchsvoll, witzig und experimentierfreudig.“
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Der TagesspiegelMarina Klimchuk · 28.03.2023
„Sie leben, sterben, halluzinieren, philosophieren, demonstrieren, betrügen und lieben sich in der sibirischen Flüsternis in großartiger diasporischer Selbstverständlichkeit.“
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Artikel
Essays und Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften. Neue Texte erscheinen auch auf meinem Substack.
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Zionismus kann nicht links sein
13.05.2026
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Nicht so defensiv! Wie Elif Eralp sich zum Antisemitismus-Vorwurf verhalten sollte
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Wann gilt die Ausladung jüdischer Künstler als antisemitisch – und wann nicht?
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Wieso wird ausgerechnet uns linken Juden vorgeworfen, Antisemitismus zu schüren?
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Warum Antisemitismus auch in Zeiten des Gaza-Genozids gefährlich in die Irre führt
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In Deutschland ist das jüdische politische Denken geregelt
ak 708 · 09.10.2024
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„Warum ich in Deutschland nicht einheimisch bin“
YouTube · Nullpunkt – mit Hanno HauensteinBeim Abspielen wird das Video von YouTube geladen und Daten werden an YouTube (Google) übertragen. Auf YouTube ansehen
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„Childhood in Israel, Life in Germany“
YouTube · Mad in Germany with James Jackson · auf EnglischBeim Abspielen wird das Video von YouTube geladen und Daten werden an YouTube (Google) übertragen. Auf YouTube ansehen
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„Keinheimisch“
radio3 (rbb) · Gespräch mit Matthias Bertsch über „Keinheimisch“ · 29.03.2026 -
„Ich bin kein Nahostexperte, aber diskussionsbereit“
Deutschlandfunk Kultur -
»Vielleicht ist es ein Kibbuz«
analyse & kritik (ak 699) · Gespräch mit Nelli Tügel über „Birobidschan“ · 12.12.2023 -
„Der einzige Ort mit Jiddisch als Amtssprache“
taz · Gespräch mit Petra Schellen über „Birobidschan“ · 15.06.2023
Keinheimisch – Podcast
Alle Folgen des Podcasts erscheinen hier.
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07.11.2026
Folge 1: Michael
Erscheint am 7. November 2026
Hebräisch lernen
Hebräisch als eine Sprache, die nicht national ist: erst Buchstaben und Vokale, dann Texte aus der jüdischen Diaspora und kritische Texte von heute.
- Ort
- Online
- Start
- ab 16. November 2026
- Unterrichtstage
- Montag, Mittwoch, Freitag
- Dauer
- 50 Minuten pro Stunde
- Format
- Einzelstunden oder Pakete
Ich unterrichte Hebräisch als eine Sprache, die nicht national ist: eine Sprache, die es vor dem Zionismus gab und die es auch nach ihm geben wird.
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Stufe 1
Buchstaben und Vokale
Zuerst lernen wir die Buchstaben und die Vokale. Im Hebräischen sind Vokale keine eigenen Buchstaben, sondern Zeichen, die unter und über die Buchstaben gesetzt werden.
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Stufe 2
Texte aus der Diaspora
Danach üben und vertiefen wir die Sprache mit Texten aus der jüdischen Diaspora. Hebräisch war die Sprache von Gebet, Gesetz und Dichtung in Europa, Westasien und Nordafrika.
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Stufe 3
Hebräisch heute
Hebräisch wird auch heute in zionismuskritischen Nachrichtenmedien geschrieben, und es gibt kritische Literatur, Gedichte, Erzählungen und Romane, die bis heute entstehen.
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Ihr Weg
Ein individueller Plan
Gemeinsam besprechen wir, in welche Richtung Sie gehen möchten: welche Texte wir lesen und ob wir uns langsam durch sie hindurcharbeiten. Daraus entsteht ein individueller Plan.
Preise
- Einzelstunde1 Unterrichtsstunde à 50 Minuten40 €Buchen
- 5er-Paket36 € pro Stunde180 €Paket kaufen
- 10er-Paket35 € pro Stunde350 €Paket kaufen
Pakete werden als Guthaben gekauft und bei jeder Buchung automatisch verrechnet. Bitte beim Buchen mit dem eigenen Konto anmelden.
Kontakt
Für Lesungen, Presseanfragen, Hebräischunterricht und alles andere schreiben Sie mir gern über dieses Formular.
Impressum
Angaben gemäß § 5 DDG
Tomer Dotan-Dreyfus
c/o Autorenglück #33849
Albert-Einstein-Straße 47
02977 Hoyerswerda
Kontakt
E-Mail: tomer.dotan@egs.edu
oder über das Kontaktformular.
Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV
Tomer Dotan-Dreyfus, Anschrift wie oben.
Bildnachweis
Porträtfoto: © Shai Levy
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